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[Kiran] Plotschrank

[Kiran] Plotschrank

Beitrag von Kiran Chiyo am So Apr 15, 2018 5:19 pm


Plotschrank
Archiv für Flashbacks, OneShots u.v.m.

Vor ca. 3 Monaten
Oneshot
Kiran arbeitet seit fast einem Jahr wieder in seiner Heimat-Region Einall. Zu später Stunde bekommt er in seinem Büro im Polizeihauptquartier in Stratos City unangekündigten Besuch, der gute Neuigkeiten bringt. Die Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen... und der Oberrat überwindet sich daraufhin nach langer Zeit endlich, Kontakt mit einer alten Freundin aufzunehmen.
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Eintragsart
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Kiran Chiyo
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Eintrag No. 1

Beitrag von Kiran Chiyo am So Apr 15, 2018 5:19 pm




OneShot
Stratos City, Einall | Polizeihauptquartier

"Mr. Chiyo?"
Der Beamtete, der soeben das Büro des Kriminaloberrats betreten hatte, sah nervös in die Richtung des großen Ebenholzschreibtisches am anderen Ende des Raumes. Er wartete auf die Erlaubnis, näher zu treten und die Arbeit des blonden Oberrates unterbrechen zu dürfen. Er erhielt ein Handzeichen, ohne dass der Eigentümer der Hand aufsah, woraufhin der Beamtete die Tür hinter sich schloss und nach vorne trat.
Beschäftigt wie immer, saß Kiran Chiyo mit überschlagenen Beinen in dem großen Ledersessel hinter dem Schreibtisch. Ein schwarzer Anzug schmückte seine breiten Schultern, akzentuiert von einer dunkelblauen Krawatte. Auf seinem Schoß befand sich eine Ansammlung von Dokumenten, die die Aufmerksamkeit des Blonden gefangen nahmen, während sich zwischen den Fingern seiner anderen Hand eine halb aufgerauchte Zigarette befand. Als der Beamtete in einem der beiden Gästestühle vor dem Tisch Platz nahm, hob Kiran langsam den Kopf und klopfte die Asche seiner Zigarette in dem Aschenbecher vor sich ab. "Was verschafft mir diesen späten Besuch?" Seine tiefe Stimme resonierte warm von den Wänden des größtenteils leerstehenden Büros ab.
So einschüchternd der Oberrat manchmal auch sein konnte, blickten seine grünen Augen im Augenblick nur etwas reserviert auf den Polizisten vor sich herab. Dieser holte ein Blankopapier in einer dünnen Mappe hervor, bevor er es Kiran auf den Schreibtisch legte und zu ihm vorschob. Sobald der Oberrat es näher betrachten konnte fiel ihm auf, dass es nicht wie angenommen blank war, sondern einige wenige Daten darauf verzeichnet worden waren. "Wir haben endlich Informationen darüber erhalten, wo genau sich Miss Fukuzawa seit ihrer Abreise aus Johto aufhält." Als das Grün in Kirans Augen merklich intensiver wurde, ergänzte der Polizist hastig: "Sie hatten doch Anweisung gegeben, nach GPS-Standorten, Adressen und neuen Telefonnummern zu recherchieren."
Tomomi Fukuzawa. Nach Kirans Versetzung zurück in seine Heimatregion Einall, wo er nun aktuell in seinem neuen Büro saß, hatte es nicht lange gedauert bevor das junge, grünhaarige Model ihm eine Nachricht darüber geschickt hatte, selbst ebenfalls Johto zu verlassen. Sein Kiefer spannte sich an als er sich daran zurückerinnerte, wie sie jegliche weiteren subtilen Nachfragen sanft abgewiesen hatte. Fast drohte ein Schmunzeln auf seinen kantigen Zügen aufzutauchen, aber auch nur fast. Natürlich hatte Kiran seine Nase nicht aus ihren Angelegenheiten herauslassen können, nicht nachdem, was er sich bei der Jagd auf den Evoli-Dieb bei ihr hatte zuschulden lassen kommen. Er redete sich ein, dass das der einzige Grund war, warum er an ihrem jetzigen Aufenthalt interessiert war. Dass das aber wirklich der einzige Grund war… könnte wohl nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Die Hand mit den Dokumenten in seinem Schoß senkte sich etwas, um dem Besucher zu verdeutlichen, jetzt Kirans ungeteilte Aufmerksamkeit zu haben. Die Spannung in dessen Haltung löste sich daraufhin etwas, bevor er zu erzählen begann. "Nach den jüngsten Recherche-Ergebnissen befindet sie sich in der recht weit entfernten Region Hanbaro, östlich von hier. Wir nehmen an, dass sie das inzwischen seit fast einem halben Monat ist. Noch hat das Team nicht viel über ihre Aktivitäten herausfinden können, doch die Route ihrer Gasthaus- und Pokémoncenter-Aufenthalte lässt darauf schließen, dass sie noch dem Modeln nachgeht. Es mangelt uns aber noch an signifikanten Belegen ihrer Aufenthaltsanalyse. Wir haben keine Verbindung zu ihrer ehemaligen Modelagentur feststellen können, demnach ist sie entweder freiberuflich unterwegs, oder ist einer neuen Agentur beigetreten."
Kirans Augen verließen die es Berichtenden, als er nachdenklich auf die dünne Mappe auf seinem Schreibtisch blickte und das Gesagte mit den schriftlichen Daten abglich. Er gab ihm mit einem langsamen Nicken zu verstehen, dass er fortfahren sollte, während er das Dokument vom Tisch nahm und mit dem Daumen über das untere Ende des Deckblatts strich, als wäre die Mappe wertvoll.
"Die Nummern und Adressen sind die ihrer jüngsten zurückliegenden Unterkünfte. Aber wenn ich mir die Frage erlauben darf: Sagten Sie nicht, Sie hätten ihre mobile Nummer bereits?"
Der Oberrat blickte auf und sein stechender Blick brachte den Beamten augenblicklich zum Schweigen. "Entschuldigen Sie, Sir." Kiran legte die Mappe auf seinem Oberschenkel ab. "Danke für die Berichterstattung. Richten Sie dem Team aus, dass ich wünsche, bis zum Ende der Woche ein Ergebnis über die Daten ihrer zukünftigen Reiseroute zu haben. Sie sind entlassen." Eilig nickend erhob sich der Polizist, beugte sich kurz vor, und verließ dann den Raum.
Sobald die Tür wieder ins Schloss fiel, verließ ein leises Seufzen die Lippen des Blonden und er lehnte sich mit geschlossenen Augen in seinem Stuhl zurück. Vielleicht war er zu ungesund neugierig, als das es noch als normal angesehen wurde, doch sein eigens zusammengestelltes kleines Team stellte zu seinem Glück nur wenig Fragen. Er wollte nicht wahrhaben, dass ihm mehr an dem Model lag als seine Sorge um ihre Gesundheit und Sicherheit, doch er konnte sich nur bis zu einem gewissen Grad etwas vormachen. Soviel er wusste reiste sie allein, ohne Bodyguard oder gar Reisepartner. Ersteres beunruhigte ihn, zweiteres erfreute ihn auf unerklärliche Weise.
Nach einem kurzen Augenblick der Ruhe öffnete er die Mappe und besah sich die Daten ihrer jüngsten zurückliegenden Unterkünfte, bevor er der Versuchung nachgab und seine Hand in seine Hosentasche zu seinem Handy gleiten ließ. Ihr Kontakt war gewählt, noch bevor er es hätte verhindern können, und eine Stirnfalte tat sich zwischen seinen Augenbrauen auf, als er aus dem Fenster sah und hinterfragte, warum er eigentlich nicht schon früher nachgegeben und angerufen hatte.
Kirans Züge glätteten sich augenblicklich, als eine melodische, überraschend gut gelaunte Stimme abhob und fragte, wer anrief. Er war überrascht was es mit ihm anstellte, nach der langen Zeit wieder diese Stimme zu hören. Gedankenverloren legte er die Mappe weg. "Miss Fukuzawa… Tomomi." Er korrigierte sich mit einem stockenden Atemzug, der fast als ein Schmunzeln hätte durchgehen können. "Hier spricht Kiran Chiyo." Seine tiefe Stimme klang um einiges wärmer als zuvor, was ihn nicht überraschte.
Sein Blick glitt von seinem Schreibtisch zu dem Panoramafenster hinter sich, als er sich langsam in seinem Stuhl drehte. "Falls du meinen Anruf erwartet hast entschuldige ich mich dafür, mich viel zu lange nicht gemeldet zu haben. Falls nicht, entschuldige die Störung." Es war ihm anzuhören, dass ihm Störung nicht so leidtat wie er sagte. Und er ertappte sich dabei zu hinterfragen, was die selbstbewusste junge Dame am anderen Ende des Hörers gerade machte.
Draußen vor dem Fenster konnte er aus einem der obersten Stockwerke heraus Nevaio City von oben betrachten, das in die Dunkelheit des späten Abends gehüllt war und aus einem Lichtermeer heraus erstrahlte. Er konnte sich Tomomis Gesicht vorstellen, wenn sie hier aus seinem Fenster schauen könnte. Wie sie staunen würde. Es war keine gute Idee gewesen, sich ihr Gesicht vorzustellen und Kiran wandte den Blick wieder von dem Panoramablick ab.
"Ich hoffe, ich erwische dich zum richtigen Zeitpunkt." Höflich wie eh und je, er konnte doch nicht seine Manieren liegen lassen, nur weil sie sich lange nicht gesprochen hatten. "Hat sich Enzian inzwischen an deiner Seite eingelebt? Und faucht er immer noch jeden Mann an, der dir begegnet?" Überrascht stellte der Oberrat fest, wie gut er diese Eigenschaft an dem traumatisierten Pokémon mit einem Mal fand. Er schüttelte den Kopf und versuchte, nicht zu viel in diesen Gedankengang hinein zu interpretieren.
Er zögerte damit, auf den Punkt des Anrufs zu kommen. "Ich hoffe dir geht es gut. Du hast nicht länger einen Bodyguard an deiner Seite, der auf dich aufpasst." Oder mich. Er verkniff es sich, das zu ergänzen. Außerdem hatte er Tomomis entzückendes Augenrollen direkt vor Augen, als er hörte, wie sie am anderen Ende jegliche Benötigung eines solchen Aufpassers boykottierte. "Dann hoffe ich inständig, mir tatsächlich grundlos Sorgen zu machen", war seine einzige geschmunzelte Erwiderung.
Seine grünen Augen weiteten sich ein wenig, als er ihre nächsten Worte hörte. Ihre Stimme klang nicht ganz so felsenfest wie sonst, doch es fiel ihm nicht wirklich auf, während er ihre Frage zu verarbeiten versuchte. Er hatte nicht erwartet gefragt zu werden, ob er sie demnächst irgendwann einmal besuchen würde.
Eine kurze Pause entstand und Kiran musste sich zwingen, mit Sprechen zu beginnen, damit Tomomi nicht den Eindruck bekam, dass die Verbindung abgebrochen worden war. "Das wird unter Umständen nicht einzurichten sein, da mich meine Arbeit hier gefangen hält." Auch ohne eine Erwiderung von ihr zu bekommen glaubte er, Tomomis Enttäuschung bis nach Einall hören zu können. Er bemühte sich, vom Thema abzulenken um sie nicht traurig zu machen. "Was bringt dich dazu, das zu fragen? Ich erinnere mich, dich gefragt zu haben wo du nach Johto hinreisen wolltest und habe bis heute keine eindeutige Antwort darauf bekommen." Er klang nicht anmaßend oder forsch, sondern vielmehr amüsiert. Sein Blick fiel wissend auf die Mappe vor sich, die ihr Reiseziel nun preisgegeben hatte, ohne dass das Model davon wusste. Tomomi klang dann aber ebenfalls amüsiert, als sie ihm sagte, dass ihre Kurznachrichten untereinander keines von Kirans Verhören wären. Er brachte den Kriminaloberrat tatsächlich leise zum Lachen.
Er hörte am anderen Ende Stimmen und vernahm eine leise Antwort Tomomis, die nicht ihm galt, bevor er sie wieder am Hörer hatte. Kirans Miene fiel etwas in sich zusammen, als sie ihm sagte, nun auflegen zu müssen. Er wahrte jedoch die Kraft in seiner Stimme und ließ nicht durchscheinen, dass er es schade fand, wie kurz der Anruf doch gewesen war. "Falls es mir meine Termine erlauben, auf deinen Vorschlag zurückzukommen, werde ich dir Bescheid geben." Er wollte ihr eigentlich keine falschen Hoffnungen machen, doch er konnte es nicht sein lassen und hätte sich kurz darauf gern für sein sonderbar loses Mundwerk auf die Zunge gebissen.
Bevor das Model auflegte, sagte er noch mit leiser, tiefer Stimme: "Hab ein Auge auf dich. Mir zuliebe, Tomomi. Ich wünsche dir viel Erfolg im Modelbusiness." Lass zwischendurch etwas von dir hören, ergänzten seine Gedanken noch, doch die Worte blieben ihm im Hals stecken. Der sanfte Ton, in dem sie ihm antwortete, herrschte kurz über seinen schnelleren Herzschlag, bevor sie schließlich auflegte.
Schweigsam nahm der Blonde dann das Handy vom Ohr und sah noch einen langen Moment auf das Display. Die Mappe vor ihm schien fast vergessen, als er noch einmal aus dem Fenster sah und den Klang ihrer Stimme in Gedanken Revue passieren ließ. Er zwang sich die Frage zu verdrängen, die sich bei ihm auftat - in dem Versuch zu leugnen, wie gern er sie wiedersehen würde.
Die Frage danach, warum seine Abteilung ihn nicht nach Hanbaro hätte versetzen können.
Kiran Chiyo
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